Gemeinsam gegen Amerikanische Faulbrut – SAMMELABGABE: Futterkranzproben

Auch in diesem Jahr ist wieder jede Imkerin und jeder Imker dazu aufgerufen, am Faulbrut-Monitoring teilzunehmen.

Die Futterkranzproben sollten nach (oder während) der Honigernte aber insbesondere vor dem Einfüttern genommen werden, um Verfälschungen durch Flüssigfutter zu verhindern.

Wir möchten auch in diesem Jahr Eure selbst durchgeführten Futterkranzproben sammeln, Euch beim Ausfüllen des Untersuchungsantrages unterstützen, Eure gesammelten Proben gemeinsam in einer Kiste verpacken und für Euch kostenfrei versenden.
Dazu treffen wir uns am kommenden Sonntag, den 19. Juli um 14:30 Uhr auf dem Vereinsgelände!

Die Abgabe Eurer Proben kann alternativ auch am Samstag, den 25. Juli  (10-12 Uhr) erfolgen.

Dort könnt ihr für die Beprobung an Euren eigenen Bienenständen Merkblätter, vorausgefüllte Untersuchungsanträge und geeignete Plastikbeutel für die Probe erhalten. Gemeinsam mit unseren Jungimker*innen könnt ihr dort auch das Wissen auffrischen, worauf beim Nehmen der Futterkranzprobe geachtet werden muss.

Auch der TGD stellt viele Infos rund um die Futterkranzprobe zur Verfügung – diese findet Ihr hier:

Link Merkblatt Untersuchung von Futterkranzproben (AFB-Prophylaxe)

Link TGD Untersuchungsantrag

Übrigens: mit dem negativen Ergebnis eurer Futterkranzprobe und dem damit einhergehenden Nachweis einer AFB-Sporenfreiheit könnt ihr euch ans Veterinäramt für die Ausstellung eines Gesundheitszeugnis für eure untersuchten Standorte wenden. Dadurch wird der Vorgang enorm beschleunigt.


Lasst uns das AFB-Monitoring sichtbar machen!

Das AFB-Monitoring basiert auf der freiwilligen Einsendung von Futterkranzproben. Bleiben dabei positive Nachweise der Amerikanischen Faulbrut (AFB) aus und erfolgt keine Alarmierungen der Veterinärämter, wird davon ausgegangen, dass regional keine Faulbrut vorhanden ist.

Mit der AFB-Map (auf der Homepage unseres zweiten Vorstands Martin) möchten wir für den Landkreis Augsburg und die Stadt Augsburg künftig auch negative Untersuchungsergebnisse sichtbar machen. So entsteht ein deutlich aussagekräftigeres Bild der regionalen Seuchenlage.

Dafür benötigen wir eure Unterstützung:

  • Füllt zusätzlich zum TGD-Untersuchungsantrag auch das Einverständnis-Formular der AFB-Map vollständig aus. Dort werden die Standorte (Geo-Koordinaten) sowie die Referenz zur TGD-Untersuchung und die datenschutzrechtlich notwendige Einverständnis erfasst.
  • Die Geo-Koordinaten eines Standorts können einfach am Smartphone über diese Website angezeigt werden – alternativ könnt ihr auch Google-Maps oder andere Location-App-Referenzen eintragen.
  • Sendet anschließend eine Kopie des ausgefüllten Formulars an afbmap@w1m4.de.
  • Tragt diese E-Mail-Adresse (afbmap@w1m4.de) außerdem im TGD-Antrag als weiteren Empfänger des Untersuchungsbefunds ein. Nur so kann das Ergebnis der Futterkranzprobe der AFB-Map zugeordnet und in das Monitoring übernommen werden.

Der TGD-Antrag und die entnommene Futterkranzprobe werden anschließend wie gewohnt an den Tiergesundheitsdienst Bayern geschickt und dort auf Sporen der Amerikanischen Faulbrut untersucht.

Jede eingereichte Probe trägt dazu bei, die Verbreitung der Amerikanischen Faulbrut frühzeitig zu erkennen und die regionale Seuchenlage besser einschätzen zu können.

Unser Ziel ist eine möglichst flächendeckend grüne AFB-Map für die Stadt Augsburg und den Landkreis – als wertvolles Instrument für das regionale Monitoring und die Früherkennung zum Nutzen aller Imkerinnen und Imker.


Einladung zum Weißwurstfrühstück – jetzt wird’s zünftig!

Servus liebe Imkerinnen und Imker,

am Samstag, den 25. Juli ab 10 Uhr heißt es auf unserem Vereinsgelände an der Wertach wieder: „Weisswurst statt Honig zutzeln“

Wir laden euch herzlich ein zu einem geselligen Weißwurstfrühstück mit allem, was dazugehört:
zünftige Weißwürste, resche Brezn, süßer Senf – dem Austausch von imkerlichen Freuden und Sorgen und natürlich beste Laune!

Neben klassischer Weißwurst mit Brezn und süßem Senf bieten wir auch eine vegane Weißwurstvariante an – für jeden Geschmack ist also etwas dabei!

Damit niemand hungrig bleibt und die Würste nicht aus der Haut fahren, bitten wir euch um eine kurze Anmeldung per Mail bis zum kommenden Sonntag, den 19. Juli:

info@imkerverein-augsburg.de

Bitte teilt uns mit:

  • mit wieviel Personen ihr kommt
  • wieviel Paar Würste ihr voraussichtlich esst
  • und welche Wurst ihr lieber mögt: klassisch oder veggie

Wir freuen uns auf ein schönes Miteinander, lustige Gespräche und ein deftiges Frühstück unter Imkerfreunden!

Mit bayerisch-imkerlichen Grüßen
Euer Vorstandsteam vom
Imkerverein Augsburg-Pfersee e.V.


Infoabend Vespa velutina – Die Asiatische Hornisse kommt zu uns

Beim Info-Abend am Donnerstag, den 30. Juli 2026 um 19 Uhr in der Gaststätte der Kleingartenanlage Uhlandstraße dreht sich alles um das neue Insekt im Anmarsch ...

Die Sichtungen werden häufiger, der Abstand der bestätigten Funde kleiner – auch wenn wir bisher in bayerisch Schwaben noch von Nestfunden verschont geblieben sind können wir uns sicher sein, dass sie auch zu uns kommt, die asiatische Hornisse Vespa Velutina Nigri Torax.

Die Vespa Velutina unterscheidet sich von der einheimischen europäischen Hornisse unter anderem durch die Nistweise – im zeitigen Frühjahr startet die Königin ihr so genanntes Primärnest in Bodennähe, z.B. in Häuserfassaden, in Hecken, etc. da die Vespa Velutina deutlich mehr Individuen im Nest hat (Faktor 10 der einheimischen Hornisse, also statt 500 dann die 5000 Exemplare) ist der Verteidigungsmodus auch ein ganz anderer: bei Störungen schauen nicht einzelne Wächter nach dem Störenfried, sondern eher hunderte. In der Primärnestphase ist die Vespa Velutina insbesondere eine (gesundheitliche) Gefahr für die gesamte Bevölkerung: spielende Kinder, deren Fußball in die Hecke fliegt oder aber bei der Hecken- oder Baumpflege, etc.
Ab Anfang Juli, also gerade jetzt, ziehen die Tiere meistens um in ein so genanntes Sekundärnest, häufig in mehr als 30 Meter hohe Bäume. Dort ist die Gefahr für die Bevölkerung erst mal nicht mehr so groß, allerdings fängt die Futterknappheit in der Insektenwelt zu ungefähr der selben Zeit an: die Massentrachten sind vorbei und die Vespa Velutina wie auch alle einheimischen Wespenarten benötigen Futter zur Aufzucht ihrer Geschlechtstiere. Während bei den kleinen Staaten der einheimischen Tiere wenig Futter benötigt wird, verbraucht ein Volk der Vespa Velutina jährlich um die 11 Kilogramm an Insektenmasse. Zusätzlich steht auch Obst – und das muss noch nicht mal reif sein – auf ihrem Speiseplan. Entsprechend fängt nun die Zeit im Jahr an, in welcher die Vespa Velutina für Obstbauern und eben auch uns Imker*innen problematisch werden kann, denn unsere Honigbiene ist ein besonderes Insekt: bei ihr überwintern nicht nur einzelne Geschlechtstiere, sondern ganze Völker. Und da die Vespa Velutina ein ausgeprägtes Brutverhalten hat und oft bis in den November hinein weiterhin Königinnen produziert, sind Honigbienenvölker dann ein gefundenes Fressen und die Vespa Velutina damit ein Problem für die Imkerschaft.

Wir freuen uns auf regen Besuch!


Basiskurs 11/14 Sommer-Varroabehandlung & Futterkranzprobe

Am kommenden Sonntag, den 19.07. treffen wir uns um 15 Uhr zum Praxiskurs auf dem Vereinsgelände.

Gemeinsam werden wir sowohl Durchsichten bei unseren Bienenvölker durchführen, als auch bei den Völkern, die keine Honigräume aufgesetzt haben, die "Sommer-Varroabehandlung" starten.

Gezeigt werden die Behandlung mit Ameisensäure und die Behandlung von brutfreien Völkern mit Oxalsäure- Besprühung (Oxuvar).

Das Tragen von arm- und beinbedeckender Kleidung ist empfehlenswert (Kopfschleier zum kostenlosen Ausleihen sind in ausreichender Zahl vorhanden). Handschuhe (mit oder ohne Stichschutz) sind wegen dem klebrigen Propolis sinnvoll. Bitte berücksichtigen, dass das harzige Propolis beim Imkern auch oft in die Kleidung gerät.

Getränke gibt es in unserer kleinen Hütte (Wasser 1€, Radler und Bier jeweils 1,50€).

Solltest  Du den Weg zu unserem Vereinsgelände nicht kennen, empfehlen wir unsere Beschreibung zum Imkergelände. 
Die Routensuche mit Google Maps oder anderen Apps führt erfahrungsgemäß in die Irre.

Bis bald
Peter & Andreas


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